Charity Yoga

08. November 2018
Charity Yoga

Meine erste Berührung mit Yoga war mit Anfang 20 während eines Kalifornien Aufenthalts. Zugegeben es war nicht unbedingt Liebe auf den ersten Blick und erst einige Jahre später als ich von einer Freundin zu einer Yogaklasse in ihr Haus eingeladen war, hatte ich diesen berühmten „aha-Moment“. Meine Yogareise begann.

Drei Jahre lang praktizierte und studierte ich Ashtanga-Vinyasa-Yoga mit James de Maria auf Ibiza und entdeckte dass Yoga weit mehr ist als eine Möglichkeit den Körper in Form zu halten, weit mehr bietet als ein Besuch im Fitnessstudio. Es ist wohl die Kombination aus physischen, mentalen und spirituellen Elementen die Yoga so einzigartig macht, das Zusammenspiel von Atmung und Bewegung.

In Zeiten wie diesen, in denen uns das „moderne“ Leben ständig vor neue Herausforderungen stellt, ist es schwieriger denn je sich auf die Dinge zu fokussieren die wirklich zählen und wichtig sind. Wir alle kennen Situationen, in denen die alltäglichen Aufgaben, Arbeit, Familie etc. so viel Raum einnehmen, dass wir kaum noch Zeit finden für uns selbst. Wir befinden uns unbewusst in einem Hamsterrad und so ging es auch mir. Ich versuchte täglich eine Stunde freizuschaufeln um meiner Yogapraxis nachzugehen. Mit der Zeit entdeckte ich, dass ich nicht nur körperlich stärker und fitter wurde, sondern auch meine Denkweise offener und flexibler wurde. Mehr und mehr gelang es mir mich von alten, festgefahrenen, einschränkenden Verhaltensmustern zu befreien und das ist wohl eines der größten Geschenke einer konzentrierten, regelmäßigen Praxis.


In London absolvierte ich unter Mercedes Sieff die 200 Stunden „Positive Psychology“ inspirierte Vinyasa Flow Ausbildung. Es folgten zahlreiche Workshops mit international renommierten Lehrern wie Bryan Kest und Elena Brower. Zunächst wollte ich durch das Training und die Workshops lediglich meine eigene Yogapraxis vertiefen und verfeinern, meinen eigenen „Style" finden. Zunehmend entstand dann aber der Wunsch meine Erfahrungen mit anderen zu teilen. Da ich überzeugt bin, dass es im Yoga kein „one size fits all“ gibt, ist es eines meiner Ziele eine ausgewogene Praxis für alle zu finden. In meinen Klassen versuche ich meine Studenten an ihre individuelle, persönliche Kraft und Stärke zu erinnern. Kreative, fließend ineinander übergehende Sequenzen ermöglichen einen natürlichen Flow, die Atmung führt dabei die Bewegung. Verschiedene Elemente aus anderen Bewegungsformen wie Tanz oder Pilates fließen ein, begleitet von ruhiger bis dynamischer Musik.

Ich bin glücklich und dankbar auf meiner bisherigen „Reise“ so vielen interessanten und inspirierenden Lehrern und Yogis begegnet zu sein und freue mich meine Leidenschaft für Yoga mit meinen Studenten teilen zu können.



Als Mutter eines 9-jährigen Sohnes stimmt es mich besonders traurig zu wissen dass 15 Prozent der Kinder in Österreich als armutsgefährdet gelten. Die Volkshilfe bekämpft mit der Kampagne „Kinderarmut ist kein Märchen“ die Armut unter den Kleinsten und fordert die Kindergrundsicherung. Die Zukunft von Kindern darf nicht von der Geldbörse der Eltern abhängen. Jedes Kind braucht ein sicheres und warmes Zuhause, die Chance auf eine gute Schulbildung und soziale Sicherheit. Ich freue ich mich mit der "Charity Flow" Klasse im Yogakula die Spendenaktion „Kinderarmut ist kein Märchen“ unterstützen zu können.